Der Unterschied zwischen RGB und CMYK
Unser System akzeptiert RGB-Farbdateien (Rot, Grün, Blau - oben im Beispiel) und wandelt sie automatisch in CMYK-Farben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz – unten im Beispiel) um. Diese Umwandlung ist jedoch nicht immer perfekt.
Digitale Geräte wie Bildschirme, Fernseher und Smartphones verwenden das RGB-Farbprofil, das Licht statt Tinte nutzt, um Farben darzustellen. Damit RGB-Dateien im Druck korrekt wiedergegeben werden, müssen sie in CMYK umgewandelt werden.
Die Mischung aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz stellt sicher, dass dein Design druckoptimiert ist. Mehr über die Unterschiede zwischen RGB und CMYK erfährst du hier. Nutze zudem unsere CMYK-Werte und Farbtabellen, um leuchtende und brillante Farben im Druck zu erzielen.
Konvertieren von RGB in CMYK
Leider lassen sich RGB-Farben nicht eins zu eins in CMYK umwandeln. Da RGB mit Licht und CMYK mit Tinte arbeitet, können einige RGB-Farben im Druck nicht exakt reproduziert werden.
Eine Konvertierung ist dennoch möglich. Unser Konvertierungsleitfaden zeigt dir in einer einfach verständlichen Übersicht, wie du deine Dateien optimal anpasst. So hast du volle Kontrolle über die Farben und kannst vor dem Druck kritische Farbtöne manuell anpassen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
Standardschwarz vs. Tiefschwarz
Beim Lithodruck gibt es zwei Möglichkeiten, Schwarz darzustellen: Standardschwarz und Tiefschwarz.
- Standardschwarz (K in CMYK) wird nur mit schwarzer Tinte gedruckt.
- Tiefschwarz entsteht durch eine Mischung aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz und wirkt dadurch satter und intensiver.
Wichtig: Beim Konvertieren von RGB oder Graustufen in CMYK kann es passieren, dass dein Schwarz als Tiefschwarz wiedergegeben wird.
Standardschwarz ist die beste Wahl für feine Details, z. B. kleinen Text oder Sprechblasen in Comics, da es schärfer und präziser gedruckt wird.
Auch in Vollfarb-CMYK-Projekten sollte Standardschwarz genutzt werden, um Geisterbilder zu vermeiden. Diese entstehen, wenn die vier Farbplatten für Tiefschwarz minimale Abweichungen aufweisen, was zu unscharfen Schatten führen kann.
Mehr zu diesem Thema erfährst du in unserem Leitfaden „Standardschwarz vs. Tiefschwarz“. Auf unserer Seite zum Farb- und Schwarzweißdruck findest du zudem Beispiele, wann sich welches Schwarz am besten eignet, um ein intensives Druckergebnis zu erzielen.
Farblich abgestimmt
Farben sehen auf einem Bildschirm oft anders aus als im Druck. Das liegt daran, dass Bildschirme Licht abgeben, während gedruckte Farben Licht reflektieren. Auch die Papierwahl und Veredelung beeinflussen, wie Farben im Druck wirken.
Beim CMYK-Druck kann es zu geringen Farbabweichungen zwischen verschiedenen Druckauflagen kommen – sogar innerhalb derselben Auflage. Falls Farbgenauigkeit für dein Projekt entscheidend ist, kontaktiere uns. Unsere Druckexperten helfen dir dabei, das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Beim Lithodruck können sehr feine Farbverläufe verloren gehen, insbesondere wenn die Farbsättigung hoch ist. Dadurch kann dein Druck dunkler erscheinen als auf dem Bildschirm. Eine zu hohe Tintensättigung (über 300 % Gesamtfarbauftrag) führt oft zu dunkleren Blau- und Schwarztönen als erwartet. Auf einem beleuchteten Bildschirm wirken sie leuchtender als im Druck.
Unter 10 % Deckung kann es sein, dass eine Farbe gar nicht gedruckt wird. Über 90 % Deckung kann eine Volltonfarbe ohne Abstufung ergeben. Unser Leitfaden zur Tintensättigung und -dichte hilft dir dabei, extreme Werte zu vermeiden und sicherzustellen, dass alle Details in deinem Druck klar erkennbar sind.