Auflösung: Die Anzahl der Druckpunkte pro Zoll (dpi), die bestimmt, wie detailliert ein Bild ist. Je höher der dpi-Wert, desto schärfer und klarer das Druckergebnis.
Beschnitt: Der Bereich eines Designs, der über das endgültige Format hinausgeht, um einen randlosen Druck zu gewährleisten. Dadurch werden unerwünschte weiße Ränder vermieden, die durch minimale Schneidetoleranzen entstehen können.
Beschnittlinie: Eine Markierung im Drucklayout, die angibt, wo die Druckseite auf das gewünschte Endformat zugeschnitten wird.
Bindung: Der Prozess, bei dem gedruckte Seiten zusammengefügt und am Einband befestigt werden.
Buchblock: Die Innenseiten eines Buches, bestehend aus gefalzten, gedruckten Papierbögen, die als Lagen bezeichnet werden. Diese Seiten werden gesammelt, gestapelt und sicher gebunden, bevor sie mit dem Einband verbunden werden.
Buchstabenabstand (Kerning): Die Anpassung des Abstands zwischen einzelnen Buchstaben, um eine gleichmäßige und gut lesbare Typografie zu erreichen. Ein zu enger oder zu weiter Abstand kann den Text schwer lesbar machen.
Buchrücken: Der gebundene Rand eines Buches, an dem die Seiten zusammengehalten werden.
CMYK: Das Farbmodell für den Druck, bestehend aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Farben entstehen durch das Mischen dieser vier Tinten, die durch Lichtabsorption und Reflexion auf Papier sichtbar werden.
DPI (Dots per Inch): Die Auflösung eines Bildes. Eine höhere DPI bedeutet eine schärfere und detailliertere Bilddarstellung.
Datei-Check (Preflight): Eine umfassende Überprüfung und Vorbereitung von Dateien vor dem Druck. Dabei werden mögliche Probleme wie fehlende Schriftarten, falsche Farbeinstellungen oder eine unzureichende Bildauflösung erkannt und korrigiert.
Digitaldruck: Ein Druckverfahren, bei dem Bilder direkt aus einer digitalen Datei auf das Papier übertragen werden. Dieses Verfahren benötigt keine Druckplatten und ermöglicht eine schnelle und effiziente Produktion.
Doppelbilder (Ghosting): Ein Druckproblem, bei dem schwache, verschwommene Tintenspuren um Text oder feine Details herum erscheinen. Dies kann durch überschüssige Tinte oder unzureichende Trocknung verursacht werden und beeinträchtigt die Schärfe des Druckbilds.
Druck in großen Auflagen: Verfahren zur Produktion großer Stückzahlen eines Druckprojekts.
Druckbogen: Gefaltete, bedruckte Papierlagen, aus denen die Innenseiten eines Buches bestehen. Mehrere Druckbögen werden gestapelt und gebunden, um den Buchblock zu formen.
Fadenheftung: Eine besonders stabile Buchbindung, bei der die Seiten mit einem Faden vernäht werden. Bei dieser Bindung wird der Faden durch die Falzlinien der Papierlagen geführt, was für eine langlebige und flexible Bindung sorgt.
Farbabweichung: Leichte Unterschiede in der Farbwiedergabe, die durch Faktoren wie Papiersorte, Tintenaufnahme und Druckverfahren entstehen können.
Farbintensität: Gibt an, wie kräftig eine Farbe wirkt. Höhere Sättigung bedeutet intensivere Farben, während niedrigere Sättigung zu blasseren Tönen führt.
Farbstich: Ein Druckfehler, bei dem eine Farbe in einem Bild dominiert und einen ungewollten Farbstich verursacht.
Folienveredelung: Eine Technik, bei der metallische Folie mithilfe von Hitze und Druck auf eine Oberfläche aufgetragen wird. Sie verleiht Buchcovern eine glänzende, dekorative und hochwertige Optik.
Graustufen: Ein Druckverfahren, das auch als Schwarz-Weiß-Druck bekannt ist und nur schwarze (K) Tinte verwendet, um verschiedene Grautöne zu erzeugen.
Hardcover: Eine Buchbindemethode, bei der die Seiten mit Klebstoff an einem Buchrücken befestigt und von stabilen, festen Kartoncovern umschlossen werden. Diese Cover sind in der Regel mit bedrucktem Papier überzogen, was dem Buch sowohl Stabilität als auch eine ansprechende Optik verleiht.
Helligkeit: Ein Maß dafür, wie viel Licht Papier reflektiert. Sie beeinflusst die Farbintensität und den Kontrast im Druckbild.
Hochskalierung (Upsampling): Die künstliche Erhöhung der Bildauflösung durch Hinzufügen von Pixeln. Dies verbessert die Bildqualität nicht, sondern führt oft zu unscharfen oder verpixelten Ergebnissen. Am besten von Anfang an hochauflösende Bilder (300 dpi) verwenden.
Inkjet-Druck: Ein digitales Druckverfahren, bei dem winzige Tintentropfen durch Mikrodüsen auf das Papier gesprüht werden. Diese Technik ermöglicht eine detailreiche Farbwiedergabe und gestochen scharfe Bilder und Grafiken.
ISBN: Eine eindeutige Kennung für Bücher, die für den Verkauf über Online-Händler oder Buchhandlungen erforderlich ist. Jedes Buchformat und jede überarbeitete Ausgabe benötigt eine eigene ISBN.
Kaschierung: Eine transparente Schutzschicht aus Kunststoff, die auf eine gedruckte Oberfläche aufgebracht wird, um sie widerstandsfähiger gegen Abnutzung zu machen. Sie unterscheidet sich von einer Veredelung, die das Erscheinungsbild oder die Haptik der Oberfläche verbessert, etwa durch matte oder glänzende Effekte.
Klammerheftung (Rückstichheftung): Eine Bindemethode, bei der Seiten gefaltet und mit zwei Klammern im Falz geheftet werden. Ideal für Broschüren oder Magazine mit geringer Seitenzahl.
Klebebindung: Eine Buchbindemethode, bei der die Seiten mit Klebstoff am Buchrücken befestigt und anschließend mit einem flexiblen Umschlag verbunden werden.
Offsetdruck: Ein Druckverfahren, bei dem das Bild nicht direkt von der Druckplatte auf das Papier übertragen wird. Stattdessen wird es zunächst auf ein Gummituch (Drucktuch) übertragen und erst dann auf das Papier gedruckt.
Opazität (Lichtdurchlässigkeit): Die Lichtdurchlässigkeit von Papier. Sie bestimmt, wie stark der Druck auf der Rückseite einer Seite durchscheint. Eine höhere Opazität bedeutet weniger Durchscheinen, eine niedrigere Opazität macht den Druck auf der anderen Seite sichtbarer.
Papiergewicht (Grammatur): Gibt die Dichte und Dicke des Papiers an. Schwereres Papier ist dicker, stabiler und weniger biegsam, während leichteres Papier dünner und flexibler ist.
Partielle UV-Veredelung: Eine Drucktechnik, bei der eine glänzende, transparente Schicht gezielt auf bestimmte Bereiche eines Drucks aufgetragen wird. Diese Veredelung hebt Elemente wie Logos oder Schriftzüge optisch hervor und erzeugt einen glänzenden Kontrasteffekt.
PDF: Das Portable Document Format stellt sicher, dass Dateien auf allen Geräten und Plattformen gleich dargestellt werden. Es bewahrt Schriftarten, Bilder und Layouts.
Print on Demand (POD): Ein Druckverfahren, bei dem Bücher erst nach Bestelleingang gedruckt und direkt an Kunden versandt werden. Diese flexible Methode spart Lagerkosten und reduziert Überproduktion – ideal für Self-Publisher und Kreative.
Produktionsschwankungen: Kleine Abweichungen in Ausrichtung, Farbe oder Positionierung, die während des Druckprozesses auftreten können. Sie entstehen durch maschinelle Einstellungen, Papiereigenschaften oder Umwelteinflüsse.
Produktions-Toleranz: Der akzeptable Spielraum für leichte Abweichungen bei Ausrichtung, Farbe oder Format während des Druck- und Bindungsprozesses.
Proof (Druckvorschau): Eine physische oder digitale Vorschau einer Druckdatei, die zeigt, wie das Endprodukt aussehen wird. Sie dient dazu, Layout, Farben und Text vor dem Druck zu überprüfen und Anpassungen vorzunehmen.
PUR-Klebebindung: Eine besonders strapazierfähige Buchbindemethode, bei der ein starker Polyurethan-Klebstoff verwendet wird. Sie eignet sich für Bücher mit vielen Seiten oder dickerem Papier, da sie flexibel bleibt und sich vollständig öffnen lässt, ohne den Buchrücken zu beschädigen.
RGB: Das Farbmodell aus Rot, Grün und Blau, das für digitale Bildschirme verwendet wird. Durch die Kombination dieser Farben entstehen alle Bildschirmfarben.
Sattes Schwarz (Tiefschwarz): Eine Mischung aus Schwarz (K) mit Cyan, Magenta und Gelb, um dunklere, tiefere Schwarztöne zu erzeugen. Besonders geeignet für große schwarze Flächen oder kontrastreiche Designs.
Saugfähigkeit: Die Fähigkeit eines Materials, Flüssigkeiten aufzunehmen. Im Druck bezieht sich die Saugfähigkeit auf die Menge an Tinte, die in das Papier eindringt. Dies beeinflusst die Trocknungszeit, Farbbrillanz und Druckschärfe.
Scharnierbereich: Ein wichtiger Bestandteil von Hardcover-Büchern. Er bezeichnet die flexiblen Bereiche links und rechts des Buchrückens, die den Buchblock mit dem Cover verbinden. Sie sorgen dafür, dass sich das Cover unabhängig von den Seiten bewegen kann, ohne das Buch zu beschädigen.
Schutzumschlag: Ein gedruckter, abnehmbarer Papierumschlag, der um ein Hardcover-Buch gelegt wird und sowohl dem Schutz als auch der optischen Aufwertung dient. Er bewahrt den Bucheinband vor Abnutzung und bietet zusätzlichen Raum für Informationen wie Titel, Autor und werbliche Inhalte.
Sicherheitsabstand: Ein Bereich nahe den Schnittkanten, der frei von wichtigen Inhalten bleiben sollte, um sicherzustellen, dass nichts versehentlich weggeschnitten wird.
Sicherheitszone: Der Bereich innerhalb einer Druckdatei, in dem alle wichtigen Inhalte platziert werden sollten, um zu verhindern, dass sie beim Beschnitt verloren gehen.
Selbstcover: Eine Buchbindung, bei der der Umschlag aus demselben Papier besteht wie die Innenseiten. Es gibt also kein separates Covermaterial.
Sortierung: Der Prozess des Anordnens von gedruckten Seiten in der richtigen Reihenfolge vor der Bindung.
Softcover: Diese Buchart ist auch als Taschenbuch bekannt und hat Seiten, die mit Klebstoff am Rücken befestigt und mit einem flexiblen, etwas dickeren Papierumschlag verbunden sind. Die Klebebindung sorgt für einen rechteckigen Buchrücken und macht diese Bücher erschwinglich, leicht und einfach zu transportieren.
Sonderfarbe: Eine vorgemischte Druckfarbe, die gezielt für bestimmte Elemente wie Logos oder Schriften verwendet wird, um besonders intensive Farben zu erzielen.
Standard-Schwarz: Eine Schwarz-Einstellung für Fließtexte und einfache Layouts, die eine klare und gut lesbare Schrift ohne übermäßigen Tintenauftrag gewährleistet.
Tintendichte/Tintenstärke: Ein Maß für die Dichte oder Intensität der Tinte auf dem Papier. Je mehr Tinte aufgetragen wird, desto dunkler erscheint sie, da weniger Licht reflektiert wird.
Überdrucken: Ein Verfahren, bei dem eine Farbe direkt über eine andere gedruckt wird. Dies wird oft genutzt, um besondere Effekte zu erzielen. Wird es jedoch unbeabsichtigt angewendet, können sich Farben ungewollt vermischen oder durchscheinen.
Wire-O-Bindung: Eine Bindemethode, bei der Seiten gelocht und mit C-förmigen Drahtschlaufen zusammengehalten werden. Sie ermöglicht ein vollständiges Aufklappen und Umblättern um 360 Grad.