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So nutzt du UV-Veredelung gezielt

Verleihe deinem Buch oder deinen anderen Kreationen mit einer gezielten UV-Veredelung das gewisse Extra und setze wichtige Details mit beeindruckendem Glanz in Szene.
 

Wie funktioniert die partielle UV-Veredelung?

 

Zuerst drucken wir dein Design und tragen anschließend eine UV-Veredelung gezielt auf bestimmte Bereiche auf, die du hervorheben möchtest. Durch UV-Licht härtet der Lack aus und erzeugt eine hochglänzende Veredelung.

Die partielle UV-Veredelung eignet sich ideal, um verschiedene Texturen auf einer einzigen Druckfläche zu erzeugen. Sie kann für redaktionelle Arbeiten, Präsentationsmaterialien oder Logos eingesetzt werden. Ebenso lässt sich die Veredelung auf unbedruckte Bereiche auftragen, um einen subtilen visuellen Effekt zu erzielen. Zum Beispiel eine glänzende Überschrift auf einem matten Hintergrund, die nur aus bestimmten Blickwinkeln sichtbar wird.

Diese Veredelung kommt besonders auf matten Oberflächen zur Geltung, da sie dort einen starken Kontrast erzeugt. Für den besten Effekt empfehlen wir die Kombination aus partieller UV-Veredelung und matter Kaschierung.

 

So reichst du deine Druckdatei ein

Dein Design muss eine separate Ebene für die partielle UV-Veredelung enthalten. Beim Export deiner Datei wird eine fünfte Druckplatte generiert (CMYK + UV-Veredelung), die als Richtlinie für den Druck dient.

Lade die fertige PDF-Datei anschließend in dein Druckdateien-Dashboard über dein Mixam-Konto hoch.

 

So richtest du deine Datei für partielle UV-Veredelung ein

Die Erstellung einer separaten Ebene für die UV-Veredelung hängt von deinem Designprogramm ab, aber die Grundprinzipien bleiben gleich.

Wir zeigen dir, wie du mit den Adobe Creative Cloud-Apps eine spezielle Farbebene für die UV-Veredelung erstellst. Du kannst diese Techniken auch auf andere Programme anwenden. Beachte jedoch, dass die Bezeichnungen je nach Software variieren können.

 
 

So erstellst du eine UV-Veredelungsebene in InDesign

Schritt 1: Dokument richtig einrichten

  • Wähle beim Erstellen eines neuen Dokuments die Registerkarte „Drucken“.
  • InDesign verwendet standardmäßig CMYK statt RGB – mehr über den Unterschied erfährst du hier.
  • Stelle sicher, dass dein Dokument eine hohe Auflösung hat und 3 mm Beschnitt an allen Seiten enthält.

Schritt 2: Erstellen der UV-Veredelungsebene

  • Öffne die Ebenenpalette.
  • Klicke auf das „+“-Symbol, um eine neue Ebene hinzuzufügen.
  • Doppelklicke auf die Grafikebene und benenne sie in Artwork um.
  • Doppelklicke auf die neue Ebene und benenne sie in UV-Veredelung.
  • Stelle sicher, dass sich die UV-Veredelungsebene über der Artwork-Ebene befindet, da der Lack über dein Design aufgetragen wird.

Schritt 3: Das Objekt für die UV-Veredelung an der richtigen Stelle platzieren

  • Wähle das Objekt auf der Grafikebene, das mit UV-Lack veredelt werden soll.
  • Kopiere das Objekt von der Grafikebene und füge es exakt an derselben Position auf der UV-Veredelungsebene ein.
  • Lösche das Originalobjekt von der Grafikebene, damit es nur auf der UV-Veredelungsebene vorhanden ist.
Farbfeldoptionen in Adobe InDesign

Schritt 4: Sonderfarbe für die UV-Veredelung anlegen

  • Falls dein Objekt Text ist, wandle es zuerst in eine Form um:
    Objekt auswählen > Menü „Schrift“ > „In Pfade umwandeln“.
  • Nun muss das Objekt mit einer Sonderfarbe eingefärbt und benannt werden:
    Farbfeld-Palette öffnen > oben rechts auf das Menü-Symbol (drei Linien) klicken > „Neues Farbfeld“ wählen.
  • Farbfeldname: „UV-Veredelung“ (Deaktiviere „Name mit Farbwert“)
  • Farbtyp: „Spot“
  • CMYK-Werte: 100 % Magenta, 0 % Cyan, 0 % Gelb, 0 % Schwarz (damit es in der Vorschau gut sichtbar ist).
  • Stelle sicher, dass die Farbe auf „Überdrucken“ eingestellt ist:
    Fenster > Ausgabe > Attribute > „Fläche überdrucken“ aktivieren.
  • In der Farbfelder-Palette erscheint jetzt ein kleines graues Quadrat mit einem weißen Punkt neben „UV-Veredelung“.

Schritt 5: Druckfertig exportieren

  • Stelle sicher, dass beide Ebenen (Artwork + UV-Veredelung) sichtbar sind (Augensymbol in der Ebenenpalette aktiviert).
  • Wähle Datei > Exportieren und speichere die Datei als „Adobe PDF (Drucken)“.
  • Im Fenster „Adobe PDF exportieren“:
    • Adobe PDF-Voreinstellung: „Druckqualität“ wählen.
    • Markierungen und Beschnitt:
      • Kontrollkästchen „Einstellungen für den Anschnitt des Dokuments verwenden“ aktivieren (3 mm).
      • Kontrollkästchen für Schnittmarken deaktivieren (unser System fügt eigene Schnittmarken hinzu).
  • Exportieren und die Datei im Druckdateien-Dashboard hochladen.
 

So erstellst du eine UV-Veredelungsebene in Illustrator

Schritt 1: Dokument richtig einrichten

  • Stelle sicher, dass dein Dokument im CMYK-Farbmodus und nicht in RGB erstellt wird. Mehr über den Unterschied erfährst du hier.
  • Füge an allen Seiten einen 3 mm Beschnitt hinzu.
  • Setze die Rastereffekte auf „Hoch 300 ppi“, um eine optimale Qualität zu gewährleisten.

Schritt 2: Erstellen der UV-Veredelungsebene

  • Öffne die Ebenenpalette.
  • Klicke auf das „+“-Symbol, um eine neue Ebene hinzuzufügen.
  • Doppelklicke auf deine Grafikebene und benenne sie in Artwork um.
  • Doppelklicke auf die neue Ebene und benenne sie in UV-Veredelung.
  • Stelle sicher, dass sich die UV-Veredelungsebene über der Artwork-Ebene befindet.

Schritt 3: Das Objekt für die UV-Veredelung an der richtigen Stelle platzieren

  • Wähle das Objekt auf der Grafikebene, das mit UV-Lack veredelt werden soll.
  • Kopiere das Objekt von der Grafikebene und füge es exakt an derselben Position auf der UV-Veredelungsebene ein.
  • Lösche das Originalobjekt von der Grafikebene, damit es nur auf der UV-Veredelungsebene vorhanden ist.

Schritt 4: Sonderfarbe für die UV-Veredelung anlegen

  • Falls dein Objekt Text ist, wandle es zuerst in eine Form um:
    Objekt auswählen > Menü „Schrift“ > „In Pfade umwandeln“.
  • Öffne die Farbfeld-Palette.
  • Klicke oben rechts auf das Menü-Symbol (drei Linien) und wähle „Neues Farbfeld“.
  • Farbfeldname: „UV-Veredelung“
  • Farbtyp: „Sonderfarbe“
  • CMYK-Werte: 100 % Magenta, 0 % Cyan, 0 % Gelb, 0 % Schwarz (damit es in der Vorschau gut sichtbar ist).
  • Überdrucken aktivieren:
    Fenster > Ausgabe > Attribute > „Fläche überdrucken“ aktivieren.
  • Die Farbfelder-Palette zeigt nun rechts neben „UV-Veredelung“ ein kleines graues Quadrat mit einem weißen Punkt.

Schritt 5: Druckfertig exportieren

  • Stelle sicher, dass beide Ebenen (Artwork + UV-Veredelung) sichtbar sind (Augensymbol in der Ebenenpalette aktiviert).
  • Wähle Datei > Speichern unter und speichere die Datei als „Adobe PDF (Drucken)“.
  • Wähle im Fenster „Adobe PDF speichern“ die Voreinstellung „Druckqualität“.
  • Gehe im linken Menü auf „Anschnitt und Markierungen“ und aktiviere das Kontrollkästchen „Anschnittseinstellungen für Dokumente verwenden“ (3 mm Beschnitt).
  • Wichtig: Deaktiviere das Kontrollkästchen für Schnittmarken, da Mixam diese automatisch hinzufügt.
  • Speichern und die Datei im Druckdateien-Dashboard hochladen.
Erstellen Sie Konturen in Adobe Illustrator
 

So erstellst du eine UV-Veredelungsebene in Photoshop

UV-Ebene in Adobe Photoshop

Du kannst eine UV-Veredelungsebene in Photoshop erstellen, aber wir empfehlen es nicht. Da Photoshop rasterbasiert arbeitet, können Details weniger präzise sein als in vektorbasierter Software wie Illustrator oder InDesign. Vektoren sorgen für schärfere Kanten und eine genauere Platzierung der Veredelung.

Falls du dennoch Photoshop nutzen möchtest, folge den Anweisungen für Sonderfarben und speichere dein Dokument als Photoshop-PDF.